Als Gestalter genügt es nicht mehr, sich mit der reinen Form von technischen Produkten auseinander zu setzen.

Es ist ein Verständniss der zu gestaltenden Geräte sowie der Benutzer unerläßlich. Dieses Verständniss muss weit über das Feld der Ergonomie hinausgehen, um komplexe Maschinen und Geräte für den Anwender bedienbar zu realisieren. Immer mehr Maschinen werden durch Computer gesteuert. Diese „Überwachungsmaschinen“ werden nun ihrerseits wieder von Menschen gesteuert und überwacht. Aus diesem System ergeben sich Regelkreise welche nicht nur bei sicherheitskritischen Anwendungen differenziert gestaltet werden müssen.

Human Factors beschäftigt sich mit den menschlichen Möglichkeiten sowie Grenzen auf dem Gebiet der Anthropometrie, Kognition und Psychologie. Hierbei steht als Hauptproblem, oftmals die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine im Vordergrund. Unterschiedlichste Untersuchungsformen von Nutzerbefragungen, Problemanalysen oder Aufgabenbeobachtung bis zu Blickerkennungs Techniken oder physiologischen Messverfahren, stehen hier als Werkzeuge zur Verfügung. Diese Ergebnisse mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem jeweiligen Anwendungsfall zusammen zu führen, stellt das Arbeitsfeld des Human Factors Engineering dar.

  • Die technische Umgebung sollte dem Menschen optimal angepaßt werden.

  • Die Aufgaben, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zwischen Mensch und Maschine optimal verteilt sein.

  • Eine reibungslose Interaktion an der Mensch-Maschine-Schnittstelle ermöglicht werden.

  • Die Folgen technischer und menschlicher Fehler analysieren und die Ursachen zu verändern.

  • Die Sicherheit und Effektivität des Gesamtsystems Mensch-Maschine stetig zu verbessern

Wenden Sie sich einfach an uns, wenn Sie zu diesem Thema Fragen haben sollten.

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Partner.

Fraunhofer IPK, Institut für Produktion

TU-Berlin, Fachgebiet Mensch Maschine Interaktion

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